Geschichte

Ortsgeschichte
Der Name der Ortes Zechlin leitet sich vermutlich vom slawischen Wort cêglu für einzig bzw. vom slawischen Lokator Cêgola ab.

Zechlin wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf stark zerstört.

Die Kirche des Dorfes wurde 1549 oder früher erbaut und im 19. Jahrhundert stark vergrößert.

Eingemeindungen
Am 26. Oktober 2003 wurde Dorf Zechlin nach Rheinsberg eingemeindet.

Schienen- und Busverkehr
Von 1926 an wurde die Eisenbahnstrecke von Rheinsberg bis Flecken Zechlin verlängert und am 15. Mai 1928 eröffnet. Dorf Zechlin wurde an die Strecke mit dem Bahnhof Kagar-Dorf Zechlin angeschlossen. In den 1930er Jahre verkehrten circa fünf Züge am Tag von Zechlin Flecken über Rheinsberg nach Löwenberg mit Anschluss nach Berlin und zurück. Am Wochenende im Sommer gab es direkte Züge von und nach Berlin. Die Strecke wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgebaut und die Schienen als Reparationszahlung in die Sowjetunion geschafft. Das Bahnhofsgebäude existiert noch.

Söhne und Töchter des Ortes
Hans Much (1880–1932), Arzt und Schriftsteller

Wikipedia, Stichwort "Dorf Zechlin", Version vom 10. Dezember 2012, 08:39 Uhr, abrufbar unter http://de.wikipedia.org/wiki/Dorf_Zechlin

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